Aufruf zum Schutz der Regenwälder

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Die Installation besteht aus 4 Kautschukkörpern, die Merkmale schwerer Torturen aufzeigen. Sie stehen als mahnende Körper auf Betonplatten, die mit Abbildungen vertrockneter Erde bedruckt sind. Darauf liegen einige Feldhacken, die, zurückgelassen, aufzeigen, dass es hier aus Wassermangel nichts mehr anzupflanzen geschweige denn zu ernten gibt. Fehlende Bäume lassen Wüsten entstehen und das Drama vertrockneter Erden nimmt seinen Lauf. So entstehen überall auf der Welt Bilder „verbrannter“ Erden.

Auf der Wand dahinter sieht man Objekte zu Ehren der letzten Urwaldriesen. Im Hafen von Pointe-Noire, Kongo, wo gefällte Urwaldriesen haushoch aufgestapelt lagen und auf ihre Verschiffung warteten, hatte ich Arbeiter gebeten, mir kleine abgesplitterte Stücke dieser Stämme zu überlassen. Aufbereitet, poliert und in Beton gegossen habe ich sie zu mahnenden Wandobjekten verarbeitet. Als Zeugnis vergangenen Lebens sollen sie eindringlich aufrufen die Letzten ihrer Art zu schützen.

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